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Süß anzusehen – schwer zu ertragen: Engagement gegen Qualzucht

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Als Tierärztin ist meine größte Priorität das Tierwohl. Mit Sorge beobachte ich seit einigen Jahren, dass bei Rassetieren körperliche Merkmale angezüchtet werden, die schwerwiegende gesundheitliche Probleme und lebenslanges Leiden der Tiere zur Folge haben.

Qualzucht ist ein großes Problem in Europa und sorgt für Tierschutzprobleme wie Atemprobleme oder kurze Beine. Viele Tierarztpraxen beobachten die Entwicklung mit Sorge: Die Merkmale von Möpsen, Bulldoggen oder Kaninchen locken viele Käufer an – doch spätestens im Alter treten verstärkt Probleme auf.

Auch wenn das Aussehen von Mops, Französischer oder Englischer Bulldogge und Katzen liebenswert erscheinen mag, können ihre gesundheitlichen Probleme zu einer kostspieligen Belastung werden.

  • Wer Qualzucht verhindern will, sollte nicht zu überzüchteten Tierrassen greifen.
  • Erwägen Sie die Anschaffung eines Mischlings oder eines Tieres aus dem örtlichen Tierheim!
  • Informieren Sie sich vor dem Kauf bestmöglich über die Rasse, aber bitte nicht nur beim Züchter!
  • Kaufen Sie Ihr neues Haustier wohl-überlegt und möglichst lokal.
  • Fördern Sie verantwortungsvolle Zuchtpraktiken, indem Sie einen professionellen Züchter wählen.
  • Helfen Sie bei der Aufklärung über Gesundheitsrisiken bei bestimmten Rassen!

Die Hälfte aller kurzköpfigen Hunde leidet an Atemnot, die in besonderen Situationen wie bei schnellen Bewegungen, hohen Temperaturen, und außergewöhnlichen Belastungen gefährliche Ausmaße annehmen kann.

Tierärztekammer berlin

Bereits zum dritten Mal hat die Berliner Tierärztekammer dieses Jahr eine Aufklärungskampagne über Qualzuchten gestartet.

Quelle: Tierärztekammer Berlin

Gerne möchte ich Sie einladen, die Website zu besuchen und sich dort weiter über dieses wichtige Thema zu informieren.

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